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Dienstag, 8. Dezember 2009

Sehnsucht nach Licht

Wort des Lebens Dezember 2009:
"So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Matthäus 5,16
In diesen Tagen sind überall tausende Lichter zu sehen:

Kerzen stehen auf den Tischen, draußen blinken bunte Figuren. Aus winzigen Lämpchen bestehende Lichterketten überziehen Bäume und Häuser. Erleuchtete Weihnachtsmänner stehen auf Garagen und Würstchenbuden.

Wozu unser Licht Leuchten lassen? Zwischen all den Lichtern sieht es doch eh keiner, oder?

Die Menschen haben Sehnsucht nach Licht. Die langen Winternächte scheinen heller auf dem Weihnachtsmarkt, wenn wir mit Kinderaugen und Glühwein in der Hand buntes Holzspielzeug, Glaskugeln und Schmuck bestaunen.

Alle sind dort: Elegante Wintermäntel und Strumpfhosen unter dem Mini, Anzug und Baggy Pants. Düfte verbreiten anheimelnde Gefühle: Wachs und gerösteten Mandeln und Harz von Tannen.

Es zieht uns im Winter zum Licht wie die Fliegen im Sommer. Sehnsucht.

Aber den Vater im Himmel preisen? Wozu? Hier geht es eher um gute Preise als um gute Werke.



Vielleicht muss man dazu ins Dunkel gehen. Dahin, wo keine Lämpchen brennen und nicht mal eine Kerze.

Aber interessiert es das Licht überhaupt, ob es gesehen wird? Genügt es ihm nicht, dass es leuchtet?

Die Aufforderung Jesu ist nur die:  Leuchte!


Dienstag, 1. Dezember 2009

Durchlässig für das Licht

Wort des Lebens Dezember 2009:

Der für Dezember ausgewählte Text ist:
"So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Matthäus 5,16

Chiara Lubich schreibt dazu:

"Das Licht hat Taten zur Folge...

Christen handeln...aus einem Geist, der... bewirkt, dass nicht mehr sie selbst leben, sondern Christus in ihnen... gesamtes Leben ein einziges gutes Werk wird

...werden „durchlässig“ für Gott. Das Lob... geht dann nicht an sie selbst, sondern an Christus, – und Gott wird durch sie in der Welt gegenwärtig....

...gilt das genauso für die christliche Gemeinschaft... Sie wird dort erfahrbar, wo zwei oder drei im Namen Jesu vereint sind...

In der Urkirche... wenn Christen verleumdet wurden... nicht mit Gewalt... reagieren, sondern durch ihr Verhalten das Böse zu widerlegen...

Auch heute ist das gelebte Evangelium ein Licht, das die Menschen zu Gott führt. Antonietta... Im Büro als Christin zu leben..." Lest den ganzen Text auf der Web-Site der Fokolarbewegung