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Dienstag, 16. Februar 2010

Die Tür am Kreuz

Wort des Lebens Februar 2010:


Der für Februar ausgewählte Text ist:
Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
(Johannes 10,9)

Chiara Lubich schreibt dazu:
...Der Vergleich... wird... verständlicher durch ein anderes Bild: „Ich bin der Weg, niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“
...An anderen Stellen ist... von der engen Pforte die Rede...

...Jesus [ist] zur weit geöffneten Tür geworden, die... Zugang zur Dreieinigkeit ermöglicht... als sich die Tür des Himmels für ihn zu schließen scheint, wird er selbst zur Tür des Himmels für uns alle.

Jesus... zum „Nichts“ geworden, eint... die Kinder mit dem Vater.
...ist Jesus gleichzeitig „enge Pforte“ und weit geöffnetes Tor...

Wenn wir... enttäuscht werden... ein Unglück kommt... können wir... an die Leiden Jesu denken...
...er ist gegenwärtig in allem, was schmerzlich ist...

Es genügt, ihm mit Glauben zu sagen: „Du bist mein Herr..." ...Konkretes zu tun, um „seine“ Leiden in denen der Armen und Unglücklichen zu lindern...
Ganzer Text auf der Seite der Fokolarbewegung

Dienstag, 8. Dezember 2009

Sehnsucht nach Licht

Wort des Lebens Dezember 2009:
"So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Matthäus 5,16
In diesen Tagen sind überall tausende Lichter zu sehen:

Kerzen stehen auf den Tischen, draußen blinken bunte Figuren. Aus winzigen Lämpchen bestehende Lichterketten überziehen Bäume und Häuser. Erleuchtete Weihnachtsmänner stehen auf Garagen und Würstchenbuden.

Wozu unser Licht Leuchten lassen? Zwischen all den Lichtern sieht es doch eh keiner, oder?

Die Menschen haben Sehnsucht nach Licht. Die langen Winternächte scheinen heller auf dem Weihnachtsmarkt, wenn wir mit Kinderaugen und Glühwein in der Hand buntes Holzspielzeug, Glaskugeln und Schmuck bestaunen.

Alle sind dort: Elegante Wintermäntel und Strumpfhosen unter dem Mini, Anzug und Baggy Pants. Düfte verbreiten anheimelnde Gefühle: Wachs und gerösteten Mandeln und Harz von Tannen.

Es zieht uns im Winter zum Licht wie die Fliegen im Sommer. Sehnsucht.

Aber den Vater im Himmel preisen? Wozu? Hier geht es eher um gute Preise als um gute Werke.



Vielleicht muss man dazu ins Dunkel gehen. Dahin, wo keine Lämpchen brennen und nicht mal eine Kerze.

Aber interessiert es das Licht überhaupt, ob es gesehen wird? Genügt es ihm nicht, dass es leuchtet?

Die Aufforderung Jesu ist nur die:  Leuchte!


Dienstag, 1. Dezember 2009

Durchlässig für das Licht

Wort des Lebens Dezember 2009:

Der für Dezember ausgewählte Text ist:
"So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Matthäus 5,16

Chiara Lubich schreibt dazu:

"Das Licht hat Taten zur Folge...

Christen handeln...aus einem Geist, der... bewirkt, dass nicht mehr sie selbst leben, sondern Christus in ihnen... gesamtes Leben ein einziges gutes Werk wird

...werden „durchlässig“ für Gott. Das Lob... geht dann nicht an sie selbst, sondern an Christus, – und Gott wird durch sie in der Welt gegenwärtig....

...gilt das genauso für die christliche Gemeinschaft... Sie wird dort erfahrbar, wo zwei oder drei im Namen Jesu vereint sind...

In der Urkirche... wenn Christen verleumdet wurden... nicht mit Gewalt... reagieren, sondern durch ihr Verhalten das Böse zu widerlegen...

Auch heute ist das gelebte Evangelium ein Licht, das die Menschen zu Gott führt. Antonietta... Im Büro als Christin zu leben..." Lest den ganzen Text auf der Web-Site der Fokolarbewegung