Wer will in der Flut von Informationen, von der wir tagtäglich überschüttet wird, auch noch die Bibel lesen?
Eine langweilige Lektüre...oder?
Wichtig ist, dass man die Bibel nicht liest, wie wenn es ein Telefonbuch oder eine Bedienungsanleitung wäre, sondern dass man fragt: "Was hat das mit mir zu tun?"
Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Matthäus 6,33
Ich kann z.B. fragen:
- Wo ist schon ein Stück "Reich Gottes" da?
- Wo habe ich schon mal was erlebt, was sich nach "Reich Gottes" angefühlt hat?
- Was erwarte ich von Gott?
- Wo halte ich an Vorstellungen fest, die gar nicht ins Reich Gottes passen?
- Glaube ich überhaupt, dass Gott in der Welt wirkt?
- Was möchte Gott jetzt von mir?
- Was bedeutet "Liebe Gottes" konkret in meiner Umgebung?
- Was bedeutet es, das Reich Gottes zu suchen, für mein Leben in meine Familie, an meinem Arbeitsplatz / in meiner Schule, mit Freunden und Bekannten, mit Fremden?
Nur wenn die Bibel etwas mit meinem Leben zu tun hat, macht es ganz wörtlich "Sinn", darin zu lesen. Dann wird es relevant.
Ich mache einen ganz anderen Schwerpunkt als Chiara. Obwohl beides sich nicht widerspricht, erlebe ich mit dem Text genau das, was er mir jetzt in dieser Situation sagt.
Wenn ich den Text ein halbes Jahr später wieder lese, fällt mir ganz was anderes ein vielleicht...
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