Montag, 2. November 2009

Liebe Chiara...

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Matthäus 19,24


Den Reichtum nicht zu Gott machen - Ja, Chiara, schon recht. Ich hab das schon 100 Mal gehört.

Mammon herrscht. Wissen wir ja. Und das nennt man bei uns Kultur. Und...

Und was?

Wenn's nur drum ginge, nicht am Geld zu hängen - ich häng ja gar nicht dran. Ich gebe es zwangsläufig aus. Viel ist auf meinem Konto sowieso nicht drauf, was ich ausgeben könnte.

Aber ich glaube wirklich, dass Du recht hast: Jesus sagt nichts umsonst.

Und wenn ich mal den Modus wechseln darf: Mich treibt die Frage um, wie das ist mit dem Teilen. Wir tun gerne so, wie wenn wir die Finanzen mit den "wirklichen" Beziehungen gar nichts zu tun hätten. Und das stimmt natürlich nicht.

Es ist vielmehr so, dass die Art, wie wir mit Geld und Gütern umgehen, extrem viel damit zu tun hat, wie wir über uns selbst und den anderen Menschen denken.

Ich kann mir ganz unmöglich noch vorstellen, dass echte, tiefe Gemeinschaft zwischen Menschen überhaupt möglich ist, wenn wir einen Teil, nämlich die Dinge, die wir in der materiellen Welt benötigen, ausblenden und so tun, wie wenn sie gar nichts zur Sache täten.
Ich bin sogar überzeugt, dass ein Großteil unserer Einsamkeit genau daher kommt.

Armut zu verharmlosen oder sogar zu idealisieren, ist zynisch.
Und wir sollten uns hüten, das Evangelium so zu spiritualisieren, dass nur noch harmlos lauwarme Gedankenbrühe rausfließt, die uns ein wenig warm ums Herz macht.

Als Ihr damals im Luftschutzkeller saßt, Chiara, und Ihr habt im Evangelium gelesen, da ist es nicht beim Lesen allein geblieben. Ihr habt geholfen mit dem, was ihr hattet, dem wenigen an Gütern und mit Euren Händen. Es ist kein Zufall, dass in der Fokolarbewegung die finanzielle Seite ganz selbstverständlich dazu gehört wie die organisatorische, die geistliche usw. Ihr habt einfach nie aufgehört zu teilen.

In Wirklichkeit brauche ich den Großteil dessen, was ich besitze, nur gelegentlich, die restliche Zeit liegt es rum. Und alles besitzen, um für jeden erdenklichen Fall ausgestattet zu sein, ist nicht nur utopisch, sondern lächerlich.

Meine Ängste waren in dem Moment verschwunden, wo ich echte Gemeinschaft erlebt habe, die jeden sieht in seiner Eigenart. Die ihn ganz einbindet und ihn dabei frei lässt.

Das ist, wenn die Gegenwart Christi sich in der Liebe konkretisiert, die alle verbindet. Wenn also der Gott, von dem Johannes sagt: "Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm." (1. Brief des Johannes 4,16) - wenn der unter uns herrscht.
Liebe in Gott ist beständiger Austausch.

Wer an seinem Besitzstand festhalten will, wird sich fern halten von dieser Gemeinschaft.
Man kann nicht zwei Göttern dienen.

Oder wie Jesus es sagt:
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Matthäus 6, 24

Sonntag, 1. November 2009

Korrelation

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Matthäus 19,24


Das ist doch mal ein Wort:

Reiche raus aus dem Himmel!



Kein Platz im Reich Gottes für Bonzen und "Großkopferde"!
No go für korrupte Manager!

Und das war's dann wohl mit dem Himmel. Wir hier in Deutschland passen allesamt nicht durch's Nadelöhr.

 Wie gut, dass die Szene noch weiter geht. Den Jüngern geht's nämlich nicht besser als uns:
Als das die Jünger hörten, waren sie entsetzt: "Wer kann dann überhaupt gerettet werden?", sagten sie. Jesus sah sie an: "Für Menschen ist das ganz unmöglich. Für Gott ist alles möglich."
Ja, da stehen wir nun. Hat alles gar nichts mit Reichtum zu tun, wie wir sehen, wir kommen sowieso nicht rein. Nur Gott kommt rein. Oder wen Gott hineinbuksiert.


Jesus sagt nichts umsonst? Ja das kann ich bestätigen.

Er sagt also das mit dem Reichtum auch nicht umsonst. Dann muss es einen Grund geben, dass Reichtum und Reich Gottes einander ausschließen, oder? Mag Gott keine reichen Leute und lässt sie deshalb draußen stehen?

Nein, also wirklich nicht. Das ist überhaupt nicht der Gott, den ich kenne. Ein Gott, der einem nichts gönnt? Und bei allem schönen schon hämisch grinst und sich die Hände reibt, weil er weiß: Das dicke Ende kommt noch?
Das erinnert verdächtig an eine Fratze des Teufels, wie man ihn auf Karrikaturen finden kann.

Wenn wir schon dabei sind: Es gibt auch noch die Märchen, die von einem "Pakt mit dem Teufel" erzählen, in denen jemand reich wird, indem er dem Teufel seine Seele verkauft. Das ist zwar eine schön bildhafte Darstellung der Tatsache, dass man seine Seele um nichts in der Welt aufs Spiel setzen sollte.
Dass jeder, der sich fern von Gott aufhält, deshalb schon reich würde, wäre allerdings ein ebenso großer Fehlschluss wie der umgekehrte, dass jeder, der Geld hat, allein deshalb "des Teufels" wäre. Das behauptet nicht mal das Märchen.

Also was nu?
Es gibt logisch eine andere Möglichkeit als dass entweder
  • der Zugang zum Himmel durch Reichtum blockiert ist oder
  • Reichtum eine Folge dessen ist, dass man nicht hinein kommt.
Es könnte auch sein, dass
  • beides eine gemeinsame Ursache hat.
Dann treten beide Phänomene zwar häufig oder immer gleichzeitig auf, bedingen einander jedoch nicht. Also beispielsweise: Dass in Offenbach ein Haus abbrennt und dass Tina  wach wird, heißt nicht, das Tina irgendwas vom brennenden Haus weiß oder dass das Haus abbrennt, weil Tina aufwacht. Möglicherweise ist es aber derselbe Blitzeinschlag, der das Haus in Brand setzt und Tina aus dem Schlaf schreckt.

Dies ist übrigens einer der wichtigsten Gründe, warum man nicht alles glauben sollte, was in den Medien berichtet wird.

Gibt es eine gemeinsame Ursache dafür, dass man in das Reich Gottes hinein kommt und dass jemand nicht reich sein kann?
Antwort: Klar. Gott selber.

Reich ist man immer gemessen an einem anderen, der sehr viel weniger hat. Andernfalls nennt ihn niemand reich, sondern hält es für einen Normalzustand.

Und das ist genau die Frage, wenn wir reich sind: Wer ist der andere, der weniger hat, erheblich weniger hat?
Gott zu lieben und den Nächten zu lieben ist dasselbe, sagt Jesus (Matthäus 22, 36-39).
Wer Jesus begegnet, beginnt den anderen als bedürftigen Menschen wahr zu nehmen. Genau das erzählt die Geschichte vom Zöllner Zachäus: Er verschenkte die Hälfte von seinem Besitz und gab vierfach zurück, was er unrechtmäßig erworben hatte. Es geht nicht darum, dass er selbst zum Bettler wird, es geh darum, dass er anfängt zu teilen.

Andererseits ist das "Reich Gottes" nichts anderes als der Herrschaftsbereich Gottes. Wer von Gott nichts wissen will, geht dem aus dem Weg. Die Liebe Gottes kann aber niemanden gegen seinen Willen in die Gemeinschaft mit Gott zwingen.

Wer den anderen - den "Nächsten", wie das biblisch heißt - nicht sehen will, der kann sich auch nicht Gott nähern, in dem die Wahrheit ist, denn tut er dies, wird er erst sich selbst in einem anderen Licht sehen und dann den anderen.

Bei Gott aber ist alles möglich.

Verwalter von Gottes Gütern

Wort des Lebens November 2009:

Der für November ausgewählte Text ist
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. (Matthäus 19,24)

Chiara Lubich schreibt dazu:
"Macht uns dieses Wort betroffen?... Jesus hat seine Worte nie nur so dahingesagt...

...was Jesus... meint,... wie er selbst sich Reichen gegenüber verhält... Zu Zachäus, der nur die Hälfte seines Besitzes gibt, sagt er: „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden.“...

Alles gehört Gott. Doch Reiche verhalten sich oft so, als ob die Güter ihnen gehörten. ...der viel besitzt... soll das Bewusstsein haben, dass er nur Verwalter seiner Güter ist...

Wenn die Güter dieser Welt nicht in sich schlecht sind, sollte man sie auch nicht verachten...
Auch jemand, der alles verlassen hat, um Christus zu folgen, kann sein Herz noch an tausend Dinge hängen. Und ein Armer, der flucht, weil man seinen Bettelsack anrührt, kann vor Gott reich sein."

Ganzer Text auf der Seite der Fokolarbewegung.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mariapoli 2010 Hübingen

Vom 7. - 11. Juli 2010 werden wir das Waldferiendorf Hübingen im Westerwald zu einer kleinen "Stadt" auf Zeit machen. "Mariapoli" heißt das in der Fokolarbewegung.
Wir haben am Wochenende schon mal eine kleine Erkundungstour nach Hübingen gemacht und die Planungen in Gang gesetzt.

Und hier sind die Fotos vom Gelände.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Gegen falschen Heroismus

Wort des Lebens Oktober 2009:

„Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“
Lukas 21,19
Wenn ich lese: "Wir waren bereit, füreinander zu sterben" (Chiara Lubich) oder noch mehr "Wir müssen bereit sein, füreinander zu sterben", dann weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll. Verliebte reden so. Jugendliche Idealisten manchmal.

Ich bin dazu nicht bereit. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Da tauchen Bilder von Folteropfern vor mir auf, die Amnesty International veröffentlicht hat. Ich erinnere mich an angebliche Hexen und Häretiker, die unter den Augen der Kirche lebendig verbrannt wurden, und wie man mit der einheimischen Bevölkerung in Amerika verfuhr. Ich sehe vor mir die versammelten  Grausamkeiten in den Konzentrationslagern der Nazis und die Bestialität, mit der der Völkermord in Ruanda getobt hat. Nein, keinesfalls bin ich bereit, mich so quälen zu lassen.

Ich bin kein Held. Und wenn der Heilige Laurentius noch so heilig wäre: Ich will dennoch nicht bei lebendigem Leib gegrillt werden.


Es wäre einfach gelogen, wenn ich behaupten würde, ich bin dazu bereit.


Ich habe alle erdenklichen Greuel im Kopf, zu denen Menschen fähig sind. Ich bin mir sicher, dass ich ebenfalls zu solchem Verhalten imstande bin, und ganz bestimmt dazu, zuzulassen dass anderen dies geschieht.

Ich bin nicht Jesus. Er mag die unaussprechliche Liebe in sich gehabt haben, die alle umfasst und allen Schmerz und alles Leid erduldet.


Ich liebe das Leben viel zu sehr. Ich halte nichts von heroischen Wörtereien.
Ich glaube jemandem das bestenfalls, wo der alltägliche "Kleinkram" davon spricht.

Und was mich angeht: Ich überlasse das dem, der die Liebe ist. Soll er doch tun, was er will...


(Bild: Marie-Lan Nguyen (Jastrow), Wikimedia Commens)

Sonntag, 11. Oktober 2009

Der Liebe sich Überlassen

Wort des Lebens Oktober 2009:
„Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“
Lukas 21,19
Dieses Wort hat zuerst eine Zeichnung hervorgebracht, dann Gedanken darüber, was Standhaftigkeit ist.  Aber so recht befriedigt mich das nicht.

Meine Gegenwart scheint nicht recht dazu zu passen. Bin ich doch eben erst in die Bewegung "hineingeraten" und darin ist eher etwas in Bewegung gekommen als dass ich irgend jemandem widerstehen müsste.

Ich hatte die Jahre zuvor einiges erlebt, was eher anderer Menschen Grenzen sichtbar gemacht hatte als dass ich in der Sache viel dazu hätte tun können. Und jetzt irritiert mich ein unbehinderter Fluss.
Standhaftigkeit ist nicht nur manchmal ansteckend, wie Chiara sagt, in gewissem Sinn gewöhnt man sich sogar daran, selbst, wie ungewollt das auch geschieht, Widerstand zu sein.

Doch wenn ich nicht in unmittelbarer Bedrängnis bin, ist Jesus selbst noch immer eine Herausforderung. Da zeigt sich, was "standhalten" im Innersten ist: Sich seiner Liebe überlassen.

Du
steigst hinab ins Totenreich meiner Seele
tauchst in die Tiefe der See, wo die Wrackteile alter Schiffe liegen
besuchst die ausgestorbenen Bahnhöfe einer entlassenen Zeit
wanderst über den Todesstreifen verschlossener Grenzen
erweckst zum Leben die Gott-verlassene Kindheit
entfaltest die vertrocknete Armut in mir zu Farbpulver
durchlebst den Meeresgrund wie Sonar mit dem Echo Deines Todesschreis: Warum hast du mich verlassen?

Dienstag, 6. Oktober 2009

Jesus gewinnen

Wort des Lebens Oktober 2009
„Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“
Lukas 21,19


Ich bin schon ein paar Mal in Situationen gewesen, wo ich standhalten musste. Und ich kann Euch sagen, das ist gar nicht lustig gewesen.
Die Erinnerung ist nichts von einem Triumpfgefühl.

Man wird euch festnehmen und verfolgen. Vor Gerichte bringen, ins Gefängnis werfen, vor Machthaber zerren. Alles wegen Jesus. Dann habt ihr Gelegenheit, Zeugnis abzulegen.
So geht der Textabschnitt los, aus dem das Wort des Lebens vom Oktober stammt. Schöne Aussicht.

Es ist knallehart. Auch wenn der Geist die richtigen Worte eingibt, wie es weiter heißt. Das tut er auch. Nur wird es davon noch alles andere als ein sommerlicher Abendspaziergang. Du bist es immer noch selber, der es erleidet.


Standhalten ist was anderes als Recht behalten. Was anderes als seine Meinung durchpeitschen. Als Härte zeigen oder sich durchsetzen. Auch nicht den Glauben brüllend verteidigen oder die Muskeln spielen lassen.
Dieses Standhalten, um das es hier geht, ist ein Festhalten an der Liebe, auch da, wo man keine erfährt.


Festhalten an dem, was man als wahr erkannt hat, ohne dem Unverständnis mit Gebrüll, Hohn oder Gewaltmitteln zu begegnen. Ohne mit "gleicher Münze" heimzuzahlen. Das bedeutet, es auszuhalten, dass es weh tut.
Mir, nicht dem anderen.

Es tut weh, sich nicht abzuwenden von Demütigung, die man erleidet. Am liebsten würden wir draufschlagen statt allein mit vernünftigen Argumenten dagegen zu halten.

Gedemütigte Menschen sind gefährlich. Gegen die rasende Wut und tödliche Gewalt in mir, wenn sie schon da ist, gibt es nur ein Mittel: Sie ansehen als das, was sie ist, und aushalten, dass ich so bin. Ich habe nicht recht, wenn ich mir rausnehme, mit "Recht" Rache nehmen zu wollen. Menschlich verständlich ist das. Der Liebe des Gekreuzigten widerspricht es.

In der Begegnung mit Jesus geschieht dreierlei:
  • Ich erkenne, dass ich nicht in seiner Liebe bin.
  • Ich werde dennoch von ihm angenommen und von seiner Liebe umfangen. 
  • Ich werde verändert. Verantwortungsbereiter. Freier.  Liebevoller. Ihm ähnlicher.
Alles das geschieht zusammen, eines nicht ohne das andere.


Je mehr ich in sein Bild verwandelt werde und dabei lerne, was das ist, was er gelebt hat, desto mehr beginne ich den anderen zu sehen. Auch den, der mich nicht freundlich empfängt. "Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?  Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?", sagt Jesus in der Bergpredigt (Matthäus 5, 46-47).
Den sehen, der in seinem Nicht-Verstehen nach Leben hungert, und in seinem Angriff seine Wunden zu schützen sucht.

Ich lerne zu lieben, wo nichts für den anderen zu sprechen scheint. Wo mir tatsächlich und wahrhaftig Unrecht geschieht.
So ist es Jesus selbst gegangen.


Nein, das rechtfertigt nicht das Tun des anderen, und ich soll auch nicht alles stehen lassen, sonst werden Dritte davon betroffen. Im Gegenteil. Manchmal muss ich dann was sagen, wenn ich mit Widerstand rechnen kann. Ich habe vielleicht Angst davor. Wahrscheinlich habe ich Angst.

Keiner wird aber klüger davon, dass ich mich genauso aufführe.
Keiner wird liebevoller davon, dass ich die Liebe aussetze.


Die Liebe "in Kraft setzen" ist das Anliegen Jesu. Aushalten kann ich das nur, wenn Jesus in mir lebt, mit seinen Wunden, seiner Angst und seiner Einsamkeit. Er, der Gerechte, der den Verbrechern und Verdammten zugerechnet wurde.

Wer diesen Menschen liebt, wer bei ihm steht in seiner Liebe und nicht mehr an Rache denkt, der ist frei von den Todesmächten, die nach uns greifen. Der hat gewonnen. Der hat ihn, Jesus, das Leben.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Nur Mut!

Wort des Lebens Oktober 2009

Der für Oktober ausgewählte Text ist
„Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“
Lukas 21,19

Chiara Lubich schreibt dazu:
"...Wenn man leidet, mit Versuchungen kämpft, den Mut zu verlieren droht... braucht man... Standhaftigkeit...
Wer Christus nachfolgen will, nimmt täglich sein Kreuz auf sich und sagt... ja zum Schmerz... Es gibt Menschen, die die Einladung zum Christsein vernehmen, aber ... die anfängliche Begeisterung ist wie ein Strohfeuer, von dem nichts bleibt...
Wenn wir Christen sein wollen, genügt es nicht, getauft zu sein... Wachstum im geistlichen Leben geschieht nicht zuletzt durch Prüfungen, Schmerzen, Hindernisse und Kämpfe...
Wirklich standhaft ist, wer liebt... Fassen wir neuen Mut... in der Nachfolge Christi... und wir werden das Leben gewinnen." Ganzer Text auf der Website der Fokolarbewegung